Seltene Fledermausart im Aaretal nachgewiesen

Ende 2020 beginnen im Auftrag des ASTRA beim überregionalen Wildtierkorridor BE11a in Kiesen die Bauarbeiten für eine Wildtierunterführung unter der A6 hindurch. Dieses Bauwerk soll ermöglichen, dass Wildsäuger – allen voran der Rothirsch – den heute durch die Nationalstrasse weitgehend unterbrochenen Korridor wieder nutzen können. Um die Wirkung des Bauwerks zu prüfen, erfolgen seit dem Frühling Erhebungen zu Wildsäugern und Fledermäusen. Dabei soll herausgefunden werden, was sich heute hier aufhält und wie es nach dem Bau der neuen Wildtierunterführung aussieht.

Im Rahmen dieser Arbeiten konnten an der Nationalstrasse bei Kiesen Kleine Hufeisennasen, eine sehr seltene Fledermausart, mehrfach nachgewiesen werden. Bisher war nicht bekannt, dass sie im Aaretal überhaupt vorkommt. Das Gürbetal ist einer der Schweizer Hotspots – nun hat sie es unbemerkt geschafft, das Aaretal zu besiedeln! Das sind sehr erfreuliche Nachrichten für diese gefährdete Art. Noch kennen die Fachleute ihr Quartier nicht. Sie erkunden nun die umliegenden Gebäude und hoffen im Laufe der nächsten Jahre auf weitere schöne Wildtiernachweise im Rahmen der Funktionskontrolle der neuen Wildtierunterführung.

(Fotos: M. Rutishauser, C. Eicher)

  • 08.06.2020


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